Mathis Barten
Transparent. Herzlich. Familienfreundlich.

Seit 2019 bin ich am Kapitalmarkt aktiv. Der gesellschaftliche Bedarf an transparenter und unabhängiger Finanzberatung ist riesig, das erlebe ich in jedem Gespräch. Deshalb arbeite ich heute als unabhängiger Finanzberater für Kindersparpläne mit Zulassungen nach §34d, §34f und §34i GewO: branchen- und anbieterunabhängig, spezialisiert auf ETF-basierten Vermögensaufbau für Kinder. Von Leer in Ostfriesland aus berate ich Familien deutschlandweit zu ETF-basierten Kindersparplänen.
Es ist mir eine Herzensangelegenheit, die kommende Generation finanziell optimal aufs Leben vorzubereiten. Die meisten Eltern haben ihre eigenen Finanzen nicht wirklich im Griff, nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil die Produktwelt undurchsichtig gemacht wurde. Genau da will ich ansetzen: Jedes Kind in Deutschland sollte mit einem cleveren ETF-Sparplan aufwachsen.
Warum ich Kinderfinanz gegründet habe
Als ich 18 wurde, haben mir meine Eltern, meine Oma und mein Onkel jeweils ein Sparbuch überreicht. Jahrelang hatten sie dort im Hintergrund monatlich etwas für mich zurückgelegt, klein, unauffällig, aber mit großer Liebe. Am Ende stand ein Betrag von 7.500 € auf dem Konto. Für mich war das ein riesiges Geschenk, und ich war - und bin bis heute - unendlich dankbar dafür.
Jahre später, mittlerweile selbst in der Finanzberatung, habe ich mir diesen Betrag noch einmal genauer angeschaut. Umgerechnet wurden über die Jahre im Schnitt rund 35 € im Monat für mich zurückgelegt. Eine überschaubare Summe. Und dann habe ich eine einfache Frage gestellt: Was wäre daraus geworden, wenn dieses Geld nicht auf dem Sparbuch, sondern ganz banal breit gestreut am Kapitalmarkt angelegt worden wäre, bei einer historisch realistischen Rendite von 7 bis 9 % pro Jahr?
Die Antwort hat mich getroffen. Aus denselben 35 € im Monat wären nach 18 Jahren zwischen rund 15.000 € und knapp 18.700 € geworden, statt 7.500 €. Mehr als das Doppelte. Bei exakt demselben Geld, exakt demselben Zeitraum, exakt derselben liebevollen Absicht meiner Familie. Nur mit einem anderen Werkzeug.
Das ist kein Vorwurf an meine Familie, im Gegenteil, das Sparbuch war zu ihrer Zeit die naheliegende, sichere Wahl. Aber es hat mir gezeigt, welchen Unterschied es machen kann, wenn man dasselbe Geld, dieselbe Liebe und denselben guten Willen einfach klüger investiert. Ein Vorsprung, der nicht mit 18 endet, sondern der ein ganzes Leben lang wirkt: beim Studienstart, beim ersten Auto, bei der ersten eigenen Wohnung, beim Eigenkapital für das erste Zuhause.
Genau deshalb mache ich heute Kinderfinanz. Ich möchte anderen Eltern, Großeltern, Paten und Onkeln zeigen, dass sie mit demselben Betrag, den sie ohnehin für ihre Kinder oder Enkelkinder zurücklegen würden, einen völlig anderen, viel größeren finanziellen Vorsprung schaffen können, ganz ohne mehr Geld, ganz ohne mehr Risiko, als man denkt, sondern einfach mit dem richtigen Weg.
Mein eigenes Sparbuch war ein Geschenk voller Liebe. Ich möchte, dass die Kinder von heute genau dieses Geschenk bekommen, nur eben mit dem vollen Potenzial, das dahintersteckt.
